Schon wieder 12 Uhr! Wie die Zeit vergeht… Mann! Ich muss doch heute noch…
Geraten Sie beim Blick auf die Uhr in Hektik?

Sie haben sich so viel vorgenommen für heute und dann kam dieser Anruf dazwischen, der Drucker hatte keine Tinte mehr und was auch immer Sie angefasst haben: Es hat länger gedauert, als geplant.
Mit den vielen “Ich muss noch…” im Nacken wurden Sie dann noch hektischer und es passierten Ihnen noch leichter Fehler.
Was für ein blöder Freitag! Hoffentlich ist bald Wochenende. Aber das nutzt ja nichts, ich muss ja noch…
Was bringt Ihnen das müssen?
Müssen, das bedeutet Stress, Druck, Pflicht, Schwere, Mühsal. Es nimmt Ihnen den Schwung und raubt den Blick für Alternativen.
Welches Wort würde es Ihnen leichter machen? Sollen? Dürfen? Wollen?
Interessanterweise wird das “ich muss” nämlich nicht nur für Dinge verwendet, die Sie tatsächlich müssen, wie z.B. atmen oder schlafen. “Ich muss” wird vor allem für die vielen Posten auf der ToDo-Liste verwendet, die man tut, ohne Lust dazu zu haben. Die kein anderer macht. Die jeden Tag als Routine wiederkehren.
Mein Tipp: Ein “ich muss” macht die Dinge schwerer, als sie ohnehin schon fallen. Lassen Sie das “ich muss” doch weg und sagen Sie: “Ich mache noch… und dann noch … und ich hoffe, dass die Zeit noch reicht, um… ”
Angela Braun



